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Maloum Empfehlungsprogramm: So funktioniert es

Geschrieben von Sophia Brecht Veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert

Das Maloum Empfehlungsprogramm bringt dir 5 % der Einnahmen von Creators, die sich über deinen Link anmelden und aktiv werden. Laut Maloums Hilfecenter läuft das sechs Monate pro geworbener Person, und Maloum zahlt die Provision zusätzlich aus, ohne dass die Geworbenen etwas abgeben. Schriftliche Bedingungen gibt es nicht, und derselbe Hilfeartikel spricht an anderer Stelle von »dauerhaft«. Stand: 1. Oktober 2026.

Wie funktioniert das Maloum Empfehlungsprogramm?

Dein Empfehlungslink ist die Adresse deines eigenen Profils. Wer sich darüber anmeldet, muss danach einmal eine kurze Nachricht an den Account maloum.official schicken und deinen Nutzernamen als Empfehlung nennen.

Der Ablauf in vier Schritten:

  1. Du gibst die Adresse deines Maloum-Profils an jemanden weiter, der selbst Creator werden will.
  2. Die Person registriert sich über diesen Link und durchläuft die übliche Verifizierung als Creator.
  3. Nach der Anmeldung schreibt sie einmal an maloum.official und gibt deinen Nutzernamen an.
  4. Erst dann verknüpft Maloum euch, und deine Provision läuft, sobald die Person aktiv wird.

Schritt 3 geht am leichtesten unter. Ohne diese Nachricht weiß Maloum nichts von der Verbindung, und ein Klick auf deinen Link allein reicht laut Hilfecenter nicht. Den Ablauf beschreibt Maloum im Hilfeartikel zum Empfehlungsprogramm, zuletzt geändert am 3. Juli 2026.

Wie viel zahlt das Maloum Empfehlungsprogramm?

5 % der Einnahmen der geworbenen Person, laut Hilfecenter sechs Monate lang. Auf seiner Startseite betont Maloum, dass die Geworbenen »weiterhin ihre vollen Einnahmen« behalten; deine Vergütung kommt obendrauf und wird von Maloum ausgezahlt.

Offen bleibt, welche Einnahmen gemeint sind. Maloum legt nicht fest, ob die 5 % vom Umsatz vor oder nach Maloums eigener Provision von 20 % berechnet werden, und auch nicht, was »aktiv werden« bedeutet. Ein Rechenbeispiel zeigt, warum das wichtig ist: Erzielt eine geworbene Creatorin in einem Monat 1.000 € Creatorumsatz und bekommt davon 800 € ausgezahlt, liegt deine Provision je nach Lesart bei 50 € oder bei 40 €. Über sechs Monate wächst der Unterschied mit.

PunktWas Maloum veröffentlichtQuelle
Satz5 % der Einnahmen geworbener CreatorsStartseite, Hilfecenter
Laufzeitsechs Monate; im selben Artikel auch »dauerhaft«Hilfecenter, geändert 3. Juli 2026
Wer zahltMaloum, zusätzlich zu den Einnahmen der GeworbenenHilfecenter
EmpfehlungslinkAdresse deines eigenen ProfilsHilfecenter
Bestätigungeinmalige Nachricht an maloum.official mit deinem NutzernamenHilfecenter
Berechnungsgrundlagenicht veröffentlichtkeine
Bedeutung von »aktiv«nicht veröffentlichtkeine
Schriftliche Programmbedingungenkeine, auch nicht in den Creator-BedingungenCreator-Bedingungen vom 9. Juli 2026
Zwei Frauen lachen auf einem Sofa und machen gemeinsam ein Selfie.
Creatorinnen lernen oft zuerst voneinander. KI-generierte Illustration mit fiktiven Personen.

Gilt die Provision sechs Monate oder dauerhaft?

Wir rechnen mit sechs Monaten. Der Hilfeartikel nennt diese Laufzeit ausdrücklich, schreibt aber ein paar Zeilen weiter, du profitierst »dauerhaft« von den Umsätzen der geworbenen Person; die Startseite nennt überhaupt keine Dauer.

Eine ältere Fassung des Artikels ist nicht archiviert. Ob früher etwas anderes galt, lässt sich deshalb nicht sagen. Wenn du mit einer längeren Laufzeit planst, lass sie dir vom Support schriftlich bestätigen, bevor du anderen eine Zahl nennst.

Gibt es schriftliche Bedingungen zum Empfehlungsprogramm?

Nein. Die Creator-Bedingungen in der Fassung vom 9. Juli 2026 enthalten keine Klausel dazu. Alles, was über das Programm bekannt ist, stammt von der Startseite und aus einem Hilfeartikel.

Das hat Folgen. Für die Creator-Bedingungen gilt eine Ankündigungsfrist von vier Wochen, bevor Maloum sie ändert; für einen Hilfeartikel ist keine Frist veröffentlicht. Mach deshalb an dem Tag, an dem du jemanden wirbst, Screenshots vom Artikel und notiere, wann die Person maloum.official geschrieben hat. Auch Empfehlungsprovisionen gehören in deine Buchhaltung; wie du sie erfasst, klärst du mit deiner Steuerberatung. Was Maloum von Creators steuerlich verlangt, sammelt der Beitrag zu Maloum-Steuern.

Dürfen Agenturen über das Empfehlungsprogramm Creators werben?

Den eigenen Profillink teilen darf jeder Creator. Creators auf Maloum für Agentur-, Management- oder Serviceleistungen anzuwerben, verbieten die Bedingungen dagegen ausdrücklich (§8.2.8).

Wer dich also in einer Maloum-Nachricht anschreibt, um dich als Kundin für eine Agentur zu gewinnen, verstößt gegen die Plattformregeln, ganz gleich, ob dabei ein Empfehlungslink im Spiel ist. Wir sprechen deshalb niemanden über Maloum an. Wer mit uns arbeiten will, findet uns über diese Website und schickt eine Bewerbung. Woran du fragwürdige Anfragen sonst erkennst, steht unter Unseriöse Maloum-Agenturen.

Für wen lohnt sich das Programm?

Für Creators, die andere kennen, die ohnehin auf Maloum starten wollen. Eine Summe, die Werbende typischerweise verdienen, veröffentlicht Maloum nicht.

Wer jemandem Maloum empfiehlt, sollte auch die Pflichten nennen. Creators müssen Unternehmer sein und das belegen, etwa mit einer UID-Nummer, und Maloum behält sich zwei Wochen vor, um eine Anmeldung als Creator zu prüfen. Wer das vorher weiß, plant den Start realistischer.

Als Einnahmequelle bleibt das Programm ein Zusatz. Wie viel es bringt, hängt davon ab, was die geworbene Person in ihren ersten Monaten umsetzt, und darauf hast du keinen Einfluss. Planen lässt sich eher mit deinen eigenen Einnahmen aus Abo, Chat und Shop; der Beitrag Geld verdienen auf Maloum ordnet sie ein, und wie du selbst Reichweite aufbaust, zeigt Fans gewinnen auf Maloum.